„So soll Fastnacht sein“

 

Seniorensitzung „Am Königsfloß“ begeistert

 

Seniorensitzung1

 

Im närrisch dekorierten Lilien-Cafe wurde den Bewohnern des Seniorenzentrums Am Königsfloß am 28.01. ein unterhaltsames vierfarbbuntes Programm geboten. Top organisiert vom Generalfeldmarschall Esc. Seppel von Kübler von der Kasteler Jocus-Garde und dem 1. Vorsitzenden Florian Hahn vom Karnevalverein Kasteler Ratschen-Bande. Zu entsprechenden Einstimmung setzten närrische Ausrufezeichen die Eskorten der Jocus-Garde und Ratschenbande unter der Leitung von Wilhelm Bachmann. Mit viel Charme und Spontanität konnte Seppel Kübler als Moderator punkten. Famos sorgte der musikalische Alleinunterhalter Schlager-Rolf (Rolf Wittek) für Stimmung als Einheizer, dem „Frohsinn freie Fahrt“. Heimbewohnerin Emmi Freimann konnte zum Kokolores-Vortrag über ihren untrennbaren alten Hut Lachsalven auslösen. Ein Brüller war das gebotene Zwiegespräch von Myra Steinke (Seniorenzentrum) und Emmi Freimann. Bei den kalauernden Typen „Schiller und Schaller“ stand eine groteske Schreibtischversteigerung im närrischen Visier. Gemeinsam mit der jubilierenden Seniorenschar wurde mit dem Betreuungsteam zum Stimmungshit „Cowboy und Indianer“, symbolisch das Lasso geschwungen. Da ging die närrische Post ab! Der großartige Protagonist von den „Allerscheensten“, Jochen Behrendt konnte wieder mit Wehmut und auch manchen kritischen Akzenten über den „Meenzer Altstadtadel“ in pointierter Versform brillieren. Großer Beifall für einen Perfektionisten auf der närrischen Rostra! Eine tolle Tanzshow boten „Little Dreams“ von Castellum Music & Show – Leitung Natascha Lang, Katharina Arens, Joana Kurek. Die vierzehn putzigen Balletteusen konnten diesmal in ihren farbigen – glitzernden Kostümen, mit „Weihnachten zur Fassenacht“ verzaubern. Eine wunderbare Show mit viel „Jingle Bell“, die auch zur fünften Jahreszeit in den Bann ziehen konnte. Ein Knüller in der Bütt war „Der Mann vom Renovierungsteam“ Guntrum Eisenmann vom CBV Nordenstadt konnte mit seinen Episoden zur Hausrenovierung mit fatalen Folgen die Lachmuskeln gehörig strapazieren. Gefeiert wurde zum stimmungsvollen Finale der exzellente Entertainer Dieter Meisenzahl. Fabelhaft seine gesanglichen Parodien und umwerfende Darstellung als „singende Waschmaschine“. Weitere Hochstimmung wurde ausgelöst „En Dabbes braucht man aach“ und dem Evergreen „Bimmelbahn“. Alle Akteure sind kostenlos aufgetreten, betonte dankbar Moderator Seppel Kübler. Die Regie führte Thomas und Gabi Hahn von der Kasteler Ratschenbande. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr wollen die Organisatoren wieder einplanen.

Herbert Fostel

Fotos: Thomas Hahn    

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AKK-Zugleitung


Die AKK-Zugleitung ist eine Kooperation aus den Vereinen:

Jocus Garde 1889 e.V. Mainz-Kastel, dem Kostheimer Carneval Verein 1923 e.V.
und der Spvgg. Amöneburg, 
zusammen richten sie den AKK-Fastnachtssamstags Umzug aus.

Die Zuganmeldung und alles, was Sie sonst noch über den AKK-Zug wissen möchten,
finden Sie auf unserer Homepage akk-zugleitung.de, schauen Sie doch einfach mal vorbei.
Die Anmeldung und die Teilnahme am AKK-Zug sind kostenlos.
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie am Fastnachtsamstag in AKK
beim Zug als Zugteilnehmer oder natürlich auch als Zuschauer begrüßen könnten.

Ihre AKK-Zugleitung


 

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Bericht zur Jahreshauptversammlung

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Garde-Präsident Andreas Günther konnte zahlreiche Mitglieder,
mit Ratsherren-Präsident und AKK-Stadtrat Rainer Schuster (SPD),
Stadtverordnete und Mitglied des Mainz-Kasteler Ortsbeirats Christa Gabriel (SPD),
herzlichst begrüßen.

Glückwünsche zur Verleihung der „Bürgermedaille in Silber“ der Landeshauptstadt Wiesbaden
galt dem KJG-Generalfeldmarschall und Kasteler Vereinsring-Vorsitzenden Josef Kübler.

Einen umfaßenden Bericht über mannigfaltige Aktivitäten, die 2019 vorgenommen wurden,
konnte der Gardepräsident akribisch aufweisen. Zu den Highlights mit der famosen
Musik & Showband zählten u.a. im Gardeheim: traditioneller Staatsempfang,
Landsknechtsitzung, Funzelsitzungen mit dem Sitzungspräsidenten Guido Froitzheim,
sowie die Teilnahme am AKK-Umzug, Dacho-Umzug in Wiesbaden und am Rosenmontag in Mainz.

Generalfeldmarschall „Seppel“ Kübler konnte dabei mit einem närrisch umjubelten Heereszug brillieren.
Die schmucken Uniformen der traditionsreichen Jocus-Garde waren wieder ein faszinierender Hingucker,
rechts und links des Rheins. Dazu gehörte auch der Umzugswagen
„Moguntia“ vom Großadmiral Uwe Brandbeck mit seinen Admirälen.

Am 11.11.2020 wurde symbolisch, eine Fahnenhissung an der Reduit durchgeführt.
Die Mitglieder wurden diesmal durch das Präsidium mit einer gefüllten Weihnachtstasche überrascht.

Dazu zählte u.a. Jubiläumsorden, informativer „Jocus-Gardist“ und ein vielseitiger attraktiver Seidenschal.
Diese Aktion war in der KJG-Geschichte einmalig und fand positiven Anklang.
Günther dankte Seppel Kübler über seine fabelhaft aufwendige digitale Archiv-Aufarbeitung bis zur Gegenwart.

Sein Dank galt auch den Ehren-offizieren Herbert Fostel für Berichterstattungen und redaktionelle Beiträge
für Liederheft und Jocus-Gardist, mit der Gestaltung vom unvergessenen Axel Bernais,
sowie dem Hobby-Fotografen Peter Stoiber. Ein herzliches Dankeschön galt auch seinen
Vizepräsidenten Carsten Moravek und Thorsten Hoppen,
Präsidiumsmitgliedern und Garde-Kommando für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Nach dem vorgetragenen ausgewogenen Kassenberichten mit schwarzen Zahlen für 2019 und 2020 durch
1. Schatzmeisterin Christa Stein, wurde von den Kassenrevisoren Entlastung beantragt.
Diese wurde von den Mitgliedern einstimmig gebilligt.
Bei der Ergänzungswahl wurde Susanne Born zur 2. Schatzmeisterin berufen.

„Ehre wem Ehre gebührt“, stellte der Gardepräsident
beim Zeremoniell für die treuen Jubilare (2020 und 2021) mit Urkunden fest:

für das Jahr 2020: 

50 Jahre Manfred Kleinort, Axel Resch, Richard Wagner;
40 Jahre Josef Kübler, Michael Pülsinger, Marliese Schade;
25 Jahre Elisabeth Laura Knörr.

Für das Jahr 2021: 

50 Jahre Karl Herrmann Lotter; 
40 Jahre Peter Muttke, Werner Nordmann, Sabine Pülsinger; 
25 Jahre Stefan Schmidt, Harald Bärtsch, Petra Öesterreich, Toni Oesterreich, Manfred Wenzel.

In Dank und Anerkennung für die Verdienste zum Wohle der Garde wurden verdienstvolle Mitglieder
mit dem „Goldenen Verdienstorden“ des Gardepräsidenten Andreas Günther, sowie Urkunde ausgezeichnet:

Herbert Fostel, Seppel Kübler, Hannelore Hück, Thea Kaltenbach,

Ralf Kues, Frank Weihe, Susanne Born, Manfred Born, Barbara Lampe,

Frank Lampe, Wilhelm Bachmann, Simone Tschugg.

Vorgesehen – unter Vorbehalt – sind Sitzungen im Gardeheim für die Kampagne 2022 geplant:
Landsknechtsitzung inkl. 3-Gang-Essen am 07.01.2022. -
Funzelsitzungen: 15.01.2022 , 22.01.2022, 29.01.2022, 04.02.2022, 05.02.2022 – jeweils 19:33 Uhr –
Kartenbestellungen beim KJG-Shop auf der Internetseite: www.jocusgarde.de

(Herbert Fostel)

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Besuch beim Kappenabend in Elsenfeld

Mit »El­sen­feld He­lau« hat Mo­de­ra­to­rin Tan­ja Knie­riem am Frei­tag im Pfar­r­heim den zehn­ten Kap­pen­a­bend der Kar­ne­vals­f­reun­de El­sen­feld (KFE) ein­ge­lei­tet, zu dem als Über­ra­schungs­gäs­te ei­ne De­le­ga­ti­on aus der Fa­schings­hoch­burg Mainz ge­kom­men war: die Jocus-Gar­de mit Ge­ne­ral­st­abs­chef und Ge­ne­ral­feld­mar­schall.

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Die KFE-Kappenabende sind stets geprägt von viel Musik, unterbrochen von Schauelementen und Büttenreden. Im zehnten Jahr ihres Bestehens konnten die Karnevalsfreunde auch dieses Jahr mit einer bestens gelaunten Moderatorin und tollen Showelementen, Tanz und Büttenreden punkten. Als erster Schauteil gaben die »Jakob Sister« in Gestalt der KFE-Gruppe »Operation, Big Sensation« ihre Visitenkarte mit (Ballon)Hund ab.

Banküberfall und Flucht

Ihnen folgte unter der Kategorie Tanz und Schau eine Meisterleistung des Ausdruckstanzes der Gruppe X-Press des TVE. Die acht Damen zeigten Formationstanz in Perfektion. Karnevalistische Schau - getanzt nach bekannten Playback-Melodien - präsentierte die Gruppe »KFE Vorstand und sein Elferrat«. Wobei der Begriff Elferrat nicht ganz wörtlich zu nehmen war. Auf jeden Fall eine Truppe verschiedener Altersstufen, die Karneval, Stimmung und gute Laune in Reinnatur boten. Dabei waren auch die Kleinsten mit ihrer »Mama« nach Melodien der »Glücksbärchen« ein absoluter »Hit«.

Eine besondere Tanzschau bot das Männerballett. Ihr »Banküberfall« mit Gefängnisausbruch war einer der Höhepunkte des Abends. Walt Disneys Panzerknacker AG hätte sicherlich noch einiges von den Elsenfelder Herren abschauen können. Concita Wurst alias Thomas Becker entpuppte sich in der Bütt als Bio-Freak und Klimaschützer: »Ich kaff jetzt alles Second Hand.« Sein Resümee über »artgerechte Haltung« oder »Greta Grünkern« trafen den heutigen Zeitgeist mit »unserem Klima geht's schlecht« voll ins Schwarze. Sein Schlusslied »Ein bisschen Frieden« mit Handytaschenlampenleuchten machten selbst den ausgelassensten Karnevalisten für Momente nachdenklich.

Es kommt oft anders als man denkt. Besonders, wenn man eine Dame zum Drink einladen will, sinnierte in der zweiten Büttenrede des Abends die »doofe Nuss« Eckhard Bein. Seine »Uffstiggismöglichkeiten im Himmel« servierte er als herrlichsten Kokolores, genauso wie Trainingsmöglichkeiten auf dem Laufband des Supermarkts. Das »Duo Liebler« lockte mit musikalischer Klasse und Vielfalt immer wieder die Narrenschar auf die Tanzfläche.

Für die große Überraschung beim Kappenabend sorgte die Abordnung der Jocus Garde 1889 Mainz-Kastel. Private und berufliche Verbindungen zwischen Vorstandsmitgliedern machten dies möglich. Und es war nicht nur eine normale, sondern mit höchsten Ämtern bestückte Delegation: So war der Delegationsführer kein Geringerer als Generalfeldmarschall Sepp Kübler in Begleitung von Generalstabschef und Gardekommandeur Ralf Kues, Generalleutnant und Vizepräsident Carsten Moravek, Sitzungspräsident Guido Froitzheim und weiteren Vertretern.

Größte rechtsrheinische Garde

Die Jocus Garde ist die größte und älteste rechtsrheinische Garde. Sie hat etwa 800 Mitglieder und davon sind ständig 250 Uniformierte in der Öffentlichkeit. Dabei sind auch zwei Musikzüge. Ihre Uniform ist historisch angelehnt an die Uniform spanischer Söldner aus dem 30-jährigen Krieg. Diese waren von 1621 bis 1631 in Mainz stationiert. Zur korrekten Uniform gehören auch weiße Handschuhe für alle Gardemitglieder. An diesem Abend in Elsenfeld durften sie, egal ob beim Foto oder beim Ordensaustausch, nicht fehlen.
(Quelle Main-Echo)

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