AKK-Zeitung

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  1. Bereits zum vierten Mal wurden in diesem Jahr an den KCV Sitzungen Reisen in die Schweiz verlost und die 4 Damen und 2 Herren, zusammen mit einem Gastehepaar waren vom 4.09. bis 8.09. zu Gast bei Fritz Jost, dem Großen-Rat Mitglied des KCV.

    4 Tage Schweizer Höhepunkte, mit grandioser Bergwelt und tiefgrüner Seenlandschaft. Ob mit dem Zug, Berg-Seilbahnen, Dampfschiff  oder der Pferdekutsche, wir haben so viel  gesehen. Mit der Schweizer Pontoniersgesellschaft durch das Reuss Naturschutzgebiet war ebenso im Programm wie auch ein Ausflug zur Aareschlucht, hier war besonders die Naturgewalt zu bestaunen.

  2. Durch einen Brand 2019 an einem Teil des Gebäudes der Mainzer Rheingoldhalle, sind auch die Veranstaltungen der Korporationen für die Kampagne 2020 betroffen.

    Dies ist auch Ursache und Folge für den KCK, der bisher erfolgreich im Gutenbergsaal residierte. Aus genannten Gründen findet diesmal die 3. KCK-Fremdensitzung, am 15.02.2020, im Großen Saal des Kurfürstlichen Schlosses in Mainz statt.

    Eine spannende Frage gibt es dazu bei den Clubisten! Ist diese Ausweichwirkungsstätte auch eine Premiere für den KCK? Mitnichten! In Atlantazeiten 1950 hatte der Club bereits einen „großen Auftritt“ im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz.

    Sechs ehemalige rechtsrheinische Vororte rüsteten sich zu einer Gemeinschaftssitzung, mit der die Verbindung zu Mainz und die Liebe zur Vaterstadt dokumentiert werden sollte.

    Unter der Bezeichnung „Die Goldenen 6“ luden Kastel, Kostheim, Amöneburg, Gustavsburg, Bischofsheim und Ginsheim zur bisher ersten „Gemeinschaftlichen Karneval- Sitzung der rechtsrheinischen Vororte“ ein.

    Zu dieser Großveranstaltung, die große Beachtung fand und zu der über 1000 Närrinnen und Narrhallesen zusammenkamen, war der umjubelte „Chef des Protokolls“, Atlanta Präsident Rolf Braun. Ein Auszug dazu: „Wir haben all den Ruf vernommen, sind heut zur Vaterstadt gekommen, zu sagen, daß wir sie noch lieben, zu zeigen, daß wir treugeblieben, zu rufen, seht wir sind noch da, zu fordern, holt nach viele Jahr uns endlich häm, die Zeit ist um, mir bleibe nid mehr länger stumm und deshalb kam auch ich hierher als „Goldene 6“ ihrn Sekretär!“

    Auch die Allgemeine Zeitung nahm sich nach der Sitzung der „Goldenen 6“ dieses Thema an. Unter der Überschrift: „Die Niegetrennten" schrieb man u. a. “Die Goldenen Sechs“ kamen nicht als Gäste ins Schloß, sie zogen vielmehr in ein Schloß, das ihnen genauso gut gehört, wie jedem anderen Mainzer. Sie waren zu Hause.“ 1964 wurde die Herbstveranstaltung „Kasteler Spätlese“, wegen der enormen Kartenanfrage in das Kurfürstliche Schloß Mainz verlegt...


  3. Beispielhafte Plattform für Talente

    Zum KCK gehört die Devise, Talentförderung gezielt vorzunehmen, um auch in Zukunft erfolgreich zu bestehen. Wohl wissend, daß die Fastnacht in heutigen Zeiten kein konkurrenzloses Freizeitangebot in Anspruch nehmen kann.

    Diese beispielhafte KCK-Initiative wurde beim 3. Fastnachtsslam am 18.Mai in den Reduit-Räumen der Kasteler Jocus-Garde präsentiert. Mit Stolz kann der engagierte Chef-Organisator Andreas Mayer hinweisen, daß dieses Club-Format viele Nachahmer gefunden hat.

    Der KCK hat aus den bisherigen Programmpunkten, davon acht Protagonisten, die Chance gegeben, bei Club-Veranstaltungen mit Bravour aufzutreten. Andreas Mayer konnte diesmal acht Redner und ein Gesangs-Quartett ankündigen.

  4. Mainz verliert einen vielseitigen und höchst talentierten Fastnachter, Kabarettisten, Karikaturisten, Publizisten und Pianisten

    Am Montagnachmittag ist der legendäre Mainzer Fastnachter und Kabarettist Herbert Bonewitz im Alter von 85 Jahren verstorben.

    Herbert Bonewitz sich nie auf seinem Ruhm ausgeruht, sondern war stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen, er verstand seine Rolle als Kabarettist auch als moralische Verpflichtung um für mehr Toleranz zu werben und jegliche Form gesellschaftlicher und politischer Halbherzigkeit kritisch zu hinterfragen.

    Bonewitz war ein blitzgescheiter Geist und ein Charakterkopf. Vor seiner scharfen Zunge musste man sich in Acht nehmen, denn er kannte die Mainzer besser, als so manch einem lieb war. Seine Bühnenpräsenz war beeindruckend. Mit seinem losen Mundwerk und seinem mimischen Talent brachte er das Publikum zum Toben. Er, der waschechte Meenzer Bub, hat den Mainzer Humor und vor allem den Mainzer Zungenschlag überhaupt erst bundesweit salonfähig und bühnentauglich gemacht.

    Vom Gonsenheimer Carneval-Verein bis zu fast vier Jahrzehnten mit den Gonsbach-Lerchen, von den Dippelbrüdern bis hin zu einem Vierteljahrhundert Fernsehfastnacht, vom Kabarett bis zu den Nachtvorlesungen der Universitätsmedizin als wunderbarer „Dr. humoris causa“, der Lebensweg des großen Mainzer Narren Herbert Bonewitz, dieses begnadeten Mimen, Wortespielers und Klavier-Akrobaten, war eine geradezu beispiellose Künstler-Karriere.

    Für das unterhaus war Herbert Bonewitz ein Garant für schmerzende Lach- und Bauchmuskeln. Er hat als „Grenzgänger zwischen allen Stilen“ wesentlichen Anteil am Ruf unserer Stadt als Satire- und Kabarett-Hochburg. Nicht ohne Grund ehrte ihn unsere Stadt 1983 mit der Rheingold-, 1993 dann mit der Gutenberg-Plakette und 2006 sogar mit einer ganzen Ausstellung unter dem Titel „Typisch Bonewitz“.

    Sogar ein Stern leuchtet ihm, dem einzigen gebürtigen Mainzer Kabarettisten, auf unserem „Walk of Fame“ zwischen Kabarettarchiv und unterhaus.

    Sein Lebenswerk verdient Respekt und Anerkennung. Die Stadt Mainz trauert um Herbert Bonewitz.

  5. Prämierung vom schönsten Kostüm beim AKK-Umzug 2019

    Mit geladenen Gästen fand am 12.04.2019 in den KJG Garderäumen in der Reduit das traditionelle Erne-Dank-Fest der AKK Fastnacht-Umzugleitung statt.

    Der ganz besondere Dank vom Zugmarschall Ralf Kues galt den unverzichtbaren Sponsoren: Björn Saemann von der Kanalsanierung Mayer, der Mainzer Sparkasse und der Mainzer Volksbank. Lob und Anerkennung galt Axel Bernais von Typowerbung, für das Erstellen von Werbebannern, Plakaten und Flyern. Dabei hob Kues hervor ohne Axel Bernais wäre unser Umzug lange nicht auf dem werbetechnisch hervorragenden Stand, wie er jetzt ist.

    Als Gäste waren anwesend: Stadtverordnetenvorsteherin Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel, AKK Stadtrat Rainer Schuster, Ortsvorsteher Rainer Meier (Amöneburg) und Stephan Lauer (Kostheim). Anschließend wurde zu einem rustikalen Buffet geladen.

    (Herbert Fostel) - Foto: Privat

  6. Bestens organisiert - erfolgreiche Premiere-!

    Eine Premiere, die in die AKK-Annalen eingehen wird, war das Treffen der närrischen Streiter am Fastnachts-Samstag-Vormittag am Kasteler Babbeleck.

    Um 10:33 Uhr begann der gemeinsame Abmarsch der AKK-Korporationen und Garden mit Musikzügen zu klingendem Spiel.

    Bis zum Eintreffen um 11:11 Uhr musizierten die Kostheimer Gecken stimmungsvoll zum Warm-up auf dem Vorplatz der Ortsverwaltung am St. Veiter Platz. Danach schloßen sich mit Pauken und Trompeten weitere Musikzüge abwechselnd an.

    Um 11:11 Uhr wurde minutiös das „Närrische Grundgesetz“ durch die Präsidenten der 11 teilnehmenden AKK-Vereine solidarisch mit Inbrunst verlesen.

  7. Einen umjubelten vierfarbbunten AKK-Umzug mit 1.500 Mitwirkenden begeisterten die zahlreichen Besucher von rechts und links des Rheins konnte Zugmarschall Ralf Kues am Fastnachts-Samstag reibungslos präsentieren.

    Im Mittelpunkt stand der Premieren-Auftritt mit dem traumhaft-prachtvollen neuen Nachthemdenwagen des renommierten Karneval-Club Kastel (KCK).
    Im großen Troß präsentierte sich die prachtvolle KCK-Atlanta Ehrenformation, die „Guard of Honour“ die sich an den amerikanischen Besatzern von Kastel orientiert, der West-Point-Academy.

    Die Moderatoren von Kastel und Kostheim konnten launig 55 Gruppen und Umzugswagen ankündigen. An der Spitze der Kostheimer Carneval-Verein, fabelhaft kommentiert vom KCV-Präsidenten Thomas Gill mit seinem wurffreudigen Komitee und Politik-Prominenz.

    Zu den Glanzpunkten zählten die Kasteler Jokus-Garde, SVA Amöneburg, Mombacher Prinzengarde, Bischofsheimer Carneval-Verein, KMV-Casino zum Frohsinn, Gustavsburger Carneval-Club, Freiwillige Feuerwehr, Metro, KFV, KSM Kanalsanierung Mayer mit TuS Kostheim und den Maingrazien.

  8. ...und alle waren außer Rand und Band !

    Ein Festival ausgelaßenen Frohsinns präsentierte der Kostheimer Carneval-Verein bei den Damensitzungen am 27. Und 28.Februar. Bei der ersten Damensitzung konnte Sitzungspräsident Toni Oestereich auch das Prinzenpaar von Groß-Gerau Prinzessin Elke I und Prinz Norbert I närrisch willkommen heißen.

    Eingestimmt wurden die zahlreich Kostümierten Närrinnen durch die Harmonie Tuscheria mit Stimmungssänger Christoph Stoiber. Ein top Programm elektrisierte und brachte das Bürgerhaus zum Beben.

    Die drolligen KCV-Minis als Bautrupp, Trainerin Susi Köhler, wurden mit Beifall überschüttet. Zu den umjubelten Protagonisten zählten die umwerfende Altrheingarde aus Ginsheim. Zeitkritisch zutreffend agierte der singende Protokoller Ralf Falkenstein.

    Grandios der „Mann mit den 1000 Stimmen“, Harry Borgner, Standing Ovations. Der Jungreporter Butsch glossierte messerscharf über viel Aktuelles zu Gesellschaft und Politik. Die „Maingratien“ vom TV-Kostheim lösten ein Begeisterungs-taumel aus als Lasso schwiegende Westernhelden. Fabelhaft einstudiert von Trainerin Ilka Panzer.

    Kokolores pur bot Beate Diez in ihrer Parodie als Herausgeberin der Apotheken Umschau. Bernhard Knab, als Deutscher Michel, konnte in freier Reimform und hervorragender Klarheit seine Narren-Politik-Analyse von der Bühne schmettern. Extraklasse!

  9. Seit Jahrzehnten ist der beliebte Kindermaskenball, generationsübertragend, eine feste närrische Größe in AKK. Über 500 völlig ausgelaßene maskierte Kinder konnte der Kastel/Amöneburger Partei-Chef, AKK Stadtrat Rainer Schuster, am 26.Februar in der Kasteler Bürgerhaus-Narrhalla launig willkommen heißen.

    Assistiert von der Stadtverordnetenvorsteherin-Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel. Geboten wurde Luftballontanz, Brezel-Polonaise, Rock ‘n‘ Roll-Tanz, Reise nach Jerusalem, alles spannende Wettbewerbe mit tollen Preisen. Da kam Freude auf bei den Glückskäfern, Cowboys, Clowns, Hexen und Prinzessinnen.

  10. Weil es in den letzten Jahren so schön war: Am Fastnachtsdienstag findet ab 18 Uhr wieder ein Funzelabend im Offenen Wohnzimmer in Kostheim statt.

    Die Regeln: Wer kommt, muß sich maskieren und etwas zu essen mitbringen für das Funzelbuffet (Wer das nicht schafft, muss fünf Euro für das Buffet zahlen.

    Gute Stimmung ist garantiert. Dafür sorgen die Schnorrer. Die ziehen an diesem Abend wieder durch Kostheim.

    Wer es nicht weiß: Das Schnorren ist einer der ältesten Mainzer Fastnachtsbräuche, schon 1495 wurden die Schnorrer in einer Beschreibung der Mainzer Fastnacht erwähnt.

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