AKK-Zeitung

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  1. Initiator KCV-Großes Ratsmitglied Fritz Jost, aus der Schweiz, konnte auch zum 3. Mal in den neuen Veranstaltungsräumen der „Rhein- Main- Terrasse“ auf der Maaraue am 22.02., nach dem AKK-Fastnachtsumzug, die zahlreiche erwartungsvolle Narrenschar restlos begeistern.

    Ein stimmungsvolles Ambiente in allen fassenachtlichen Facetten konnte dazu berauschen. Das nicht zu toppende Gesangsduo „Hüttenzauber“ mit den famosen Monika und Daniel aus der Schweiz, konnte bekannte Fastnachtslieder hochtourig -live- präsentieren.

    Dazu hatten die Künstler eigene Komposition mit „Hommage“ an die Meenzer Fassenacht in ihren perlenden Repertoire viel mit dem Zauberwort “Helau“ bestückt. Rucki Zucki, Im Schatten des Dom, sowie atemberaubende Jodler-Darbietungen konnten mitreisen.

    Ein absoluter Knüller waren die Guggenmusiker aus Gonsenheim: „Die 'Nodequetscher' mit 35 exzellenten Virtuosen in farbigen Kostümen. Ein fulminanter und imposanten Klangkörper!

    Es schloßen sich Polonaisen an, die auch im zugeordneten Zelt ihren Widerhall fanden.

    Zu später Abendstunde musizierte der Kostheimer „Prähistorische Spielmannszug“ mit Hochstimmungs-Oktaven vortrefflich.
    Keiner wollte dazu von der überschäumenden Narrenschar zu dem Evergreen widersprechen: „Es gibt kein Bier auf Hawaii, drum bleib´ich hier!“

    (Herbert Fostel) - Bild: Privat

  2. An Gerd-Josef Weckbacher und Herbert Frei

    An Fastnacht gehört es zum guten Ton, daß die bunten Verkleidungen auch mit Karnevalsorden geschmückt sind. Im Gegensatz zu ihren militärischen Gegenstücken grenzen sich die Karnevalsorden vielmehr von diesen Orden ab und gelten als eine Persiflage auf die Auszeichnungen Orden, die im militärisch geprägten Preußen vergeben wurden.

    In der Regel sind Karnevalsorden vom Zeitgeist geprägt und spiegeln besondere Themen und Ereignisse wieder. Hinter den Karnevalsorden steckt aber auch ein System.

    So gibt es jedes Jahr einen neu entworfenen Kampagnesorden, der allen aktiven Mitgliedern eines Karnevalvereins verliehen wird; er kann aber auch als Geschenk an Gastgeber vergeben werden.

    Ein weiterer Typ ist der Verdienstorden, der, wie der Name vermuten läßt, für besondere Verdienste verliehen wird. Ein Verdienstorden wird nicht jährlich neu gestaltet aber zum Teil in verschiedenen Stufen vergeben. Als höchster deutscher Karnevalsorden gilt heute das „Goldene Vlies“, das sein gestalterisches Thema aus der griechischen Argonautensage entlehnt.

    Die Verleihung des „Goldene Vlies“ geht mit einem Ritterschlag einher. Bei der Stürmung der AKK Ortsverwaltung am 22.02.2020 erhielt der scheidende Programmchef der Woi-Geister und Kostheimer Kommunal-Politiker Gerd-Josef Weckbacher den Ritterschlag und somit das goldene Vlies für seine Verdienste um die AKK Fastnacht.

    Seit über 20 Jahren ist er der AKK Fastnacht verbunden und rühriger Aktiver der Vereine KCV (Kostheimer Carneval Verein) und last but not least des erst 6 Jahre alten Carneval-Club „Die Woi-Geister“.

  3. Die Prognose vom Zugmarschall Ralf Kues mit der „magischen Formel 50 plus“ wurde mit 61 Zugteilnehmer grandios übertroffen, auch zur Freude der Ausrichter:

    Kasteler Jocus-Garde, Kostheimer Carneval-Verein und Amöneburger Sportvereinigung. Das diesjährige Motto: „Fastnacht feiern, lustig sein, der Zug begeistert Groß und Klein“ wurde am 22.02.20 bravourös umgesetzt.

    Die übervölkerten Straßen in Kastel und Kostheim wurden überschwänglich umjubelt. An drei Stellen wurde der Zug durch euphorisierte Moderatoren kommentiert. Am Kasteler Bürgerhaus, am Babbeleck und am Wienerplatz.

    Prunkvolle Komiteewagen der Korporationen, der traumhafte „KCK- Nachthemdenbrüderwagen“. Erstmals mit Präsidium und Komitee. An der Spitze Präsident Prof. Dr. Loomans und Aktive.

    Der umgestaltete Metro-Wagen, als Baustelle für die Boelckestraße, sowie die herrlichen Fußtruppen, darunter auch die „Schnaddergard“ aus Gustavsburg mit ihren phantastischen Kostümen, mit einem Hauch „von einer Nacht in Venedig“. Mit dabei auch der KMV der in diesem Jahr sein 7 X 11. Jubiläum feiert.

    Erstmals war auch eine tolle Abordnung vom „Evim“ mit närrischen Troß vertreten. Auch die Mainzer dominierten mit einer starken Präsenz. Die Mombacher Prinzengarde, Husarengarde, Haubinger und Freischützen. Als Krönung war die Aufwartung vom Mainzer Kinderprinzen Finn I.

    Ein närrischer Augen- und Ohrenschmaus boten die 100-jährige jubilierende Concordia, der Trommlerzug aus Höchst, und die Musik und Showband der KJG, die in dieser Kampagne ihr 50-jähriges Bestehen feiern kann.

    Die „Besten“ der Teilnehmer werden durch die Zugleitung bei einer Extra-Veranstaltung belohnt und prämiert. Traditionell wurden die fabelhaften Teilnehmer am Kostheimer Bürgerhaus durch den KCV-Präsident Thomas Gill mit viel Helau launig gedankt.

    (Herbert Fostel) - Fotos: Klaus Lehne, Marita Klemt, Peter Stoiber

  4. Mit einem stattlichen närrischen Aufgebot wurde am Babbeltreff mobilisiert und mit stimmungsvollen Marschlängen der Spielmannszüge zur Erstürmung der Ortsverwaltung mit Fahnenhissung mobilisiert.

    „Narrheit-Einigkeit“ wurde eindrucksvoll bei der Verlesung des närrischen Grundgesetzes durch die AKK-Korporations-Repräsentanten am St. Veith-Platz, am 22.02.20 dokumentiert.

    Unter „Konfetti-Regen“ und „Knollen-Befeuerung“ wurde die zunächst vehement verriegelte Netz-Sperre durch OB-Gert-Uwe Mende, Stadtverordnetenvorsteherin und Kastler Ortsvorsteherin Christa Gabriel, AKK-Stadtrat Rainer Schuster, Kostheimer Ortsvorsteher Stephan Lauer, Amöneburger Ortsvorsteher Rainer Maier und Leiterin der Ortsverwaltung Petra Seib energisch verbal verteidigt...

  5. Senioren feiern mit Tanzmariechen und Bauchredner Fastnacht

    Tanzmariechen Louisa Marie Jung vom Karnevalsclub Rheingauviertel hat die Senioren in der Kursana Villa in der Mosbacher Straße bei der Fastnachtsfeier mit ihrem Auftritt begeistert.

    Die Zehnjährige demonstrierter dem Publikum im Beisein ihrer Trainerin Nina Baumgärtner eine perfekte Show und zeigte, daß sich das harte Training der sportlichen Einlage gepaart mit Rhythmusgefühl gelohnt hat.

    Die ältere Generation erlebte bei der Fastnachtsfeier ein abwechslungsreiches Programm, bei dem Moderator und Musiker Frank Locher die Besucher zum Schunkeln brachte und zum Mitsingen einlud.

    Ein Höhepunkt des Nachmittags war der Stepptanz der Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppe der Tanzschule Westerdale. Schwung in die Reihen der Zuschauer brachte auch die Sitztanzgruppe der Kursana Villa. Viele Senioren machten spontan mit und bewegten sich auf ihren Stühlen.

    Bei verschiedenen Büttenreden und Sketche hatten die Gäste viel zu lachen. Nachdem die Polonaise durch den Saal marschiert war, wurden Fastnachtsorden verteilt, welche die Kreativgruppe der Kursana Villa kreiert hatte. Erstaunt waren die Senioren über die Lebendigkeit und den Wortwitz einer Puppe, die Bauchredner Markus Wissel als Wahrsagerin in Szene setzte...

  6. In einem wahren vierfarbbunten Triumphzug gab der Karneval- Club Kastel (KCK) am 15.02. seine närrische Reverenz im Kurfürstlichen Schloß in Mainz.

    Ein Hauch von Nostalgie erinnerte in der historischen Residenz, als 1950 einst der KCK-Vorläufer, Atlanta- Club, mit der „Goldenen 6“ (rechtsrheinische Korporation) ihre närrische Präsenz bekundeten.

    Als Chef des Protokolls bekannte sich damals der Club-Mentor Rolf Braun solidarisch zur Vaterstadt Mainz.

    Im restlos ausgebuchten stimmungsvollen Saal bot der KCK ein Spitzenprogramm in allen vierfarbbunten Facetten. Wortgewaltiges aus der Bütt, Kokolores auf meenzerisch, politisch-literarische Fastnacht vom Feinsten, mitreißendes Show-Ballett, schwungvolle Musik mit der Club-Kapelle Sound-Check und Gesangseinlagen. Spontan und eloquent brillierte der Verseschmied Bardo Frosch als Sitzungspräsident.

  7. Mit Einzug der Garden, dem „Rosenkavalier-Komitee“, unter den Klängen der Concordia Tuscheria, brauchte der fabelhafte Sitzungspräsident Ralf Falkenstein,  die bunt kostümierten Kostemer Meedcher nicht erst in Stimmung bringen, mit dem neu kreierten „Prossecco – Ausruf“.

    Sie waren es schon mit viel Vorfreude, am 19.2, bei der KCV-Damensitzung in der Bürgerhaus-Narhalla. KCV-Präsident, Thomas Gill, konnte in launigen Worten die zahlreichen Kostemer Närrinnen begrüßen, darunter die Prinzessin Ulrike I. der GKG aus Groß-Gerau und die Leiterin der Ortsverwaltung Petra Seib.

    Die Altrhein-Garde mit ihrem Obermajores Benno Hochhaus entfachte ein „Feuerwerk der guten Laune“ mit ihren eigenen Stimmungshits: „Des Lebe ist schee“  und „Am Dom entlang“, mit Zugabe: „Ich bin ein Gardist“. KCV-Minis, Leitung Susi Köhler, waren wieder mit ihrer herrlichen tänzerischen Darbietung ein Volltreffer.

  8. Zur Welt der Brauchtumshüter gehört der Fastnachtsorden wie Kapp oder Narhalla-Marsch.

    Mannigfach sind auch die Möglichkeiten, ihn zu tragen. Zum Beispiel als Steckorden, am Bande oder einfach nur zum Umhängen.

    Unzählige herrliche Motive wurden im Laufe der Zeit verwendet, um sie zu prachtvollen Schmuckstücken werden zu laßen die sich großer Beliebtheit erfreuen.

    Wie so vieles in der Fastnacht, war auch der Orden eine Persiflage auf das Militär und die Obrigkeit. Heute ist er als Zeichen des Dankes der Vereine und Garden an ihre närrischen Mistreiter gedacht, die parat stehen, wenn Gott Jocus zur fünften Jahreszeit ruft.

  9. Rund 600 kleine Fastnachter versprühten mit vierfarb-buntem Gewimmel im Saal des Kasteler Bürgerhaus Narhalla schon mächtig Lebensfreude.

    Der SPD-Ortsverein Kastel/Amöneburg hatte am 18.2 zu seinem traditionellen Kindermaskenball, zum 43 Mal, zu Spiel-Spaß-Musik eingeladen.

    Moderator AKK Stadtrat Rainer Schuster assiert von der Stadtverordnetenvorsteherin und Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel im bunten Frack und rotem Zylinder, brachte in launigen Worten die kleinen Narren in Bewegung.

    Es war auch für die an diesem fröhlichen Tag eher am Rande stehenden Erwachsenen ein erfrischendes Bild, dem dreistündigen närrischen Treiben bei Luftballontanz, Brezelpolonaise, Rock´n Roll, Reise nach Jerusalem-Spielen beizuwohnen.

  10. Gott Jokus hat mit Wohlgefallen auf Kastel herabgeschaut. Das, was seine Jünger von den Woi-Geistern am Freitag- und Samstagabend auf die Beine stellten, war einfach nur phänomenal.

    Irgendwie merkte man es allen Aktiven an, mit wie viel Herz sie bei der Sache waren und wie sie einfach nur Freude bereiten wollten. Stimmungsreicher können Fastnachtssitzungen kaum sein.
     
    Man beschreitet bei den Woi-Geistern den Weg, Bühnenkünstler vorzustellen, welche bei anderen Vereinen nicht zu sehen sind. In dieser Kampagne wieder einmal ein Experiment, das gelungen ist, so der Tenor im Saal. Weit über 1000 Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, in der Narrhalla zu Kastel die jährlichen Sitzungen der Woi-Geister zu feiern.

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